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Guben. Einen Leistungsvergleich auszubildender
Hauswirtschaftshel-fer richtete am Mittwoch der Gemeinnützige
Berufsbildungs-verein Guben (GBV) aus. In seinen Räumen an der
Bahnhofstraße trafen sich Mannschaften aus fünf gleich gelagerten
Einrichtungen aus Brandenburg und Polen. Den Pokal des
Leistungsvergleichssiegers ver-teidigte die Bildungseinrichtung
Lichterfelde-Buckow.
Alles, was zu einem zünftigen
italienischen Menü dazugehört, hatten die jeweils drei Mitglieder der
fünf Mannschaften selbst herzurichten. Das begann beim ordnungsgemäßen
Bügeln des Tafeltuches, reichte über das Dekorieren und Decken des
Tisches sowie das Kochen und endete beim Servieren der Menüs.
Vorausgegangen war dem dreistündigen praktischen ein 30-minütiger
theoretischer Teil.
Ines Kirsch, Fachbereichsleiterin Haus-wirtschaft beim GBV, freute
sich letzt- |
lich, dass alle Mannschaften so tapfer den
Drei-Stunden-Marathon durchge-halten und ihre Sache gut gemacht hatten.
Denn für die Auszubildenden der fünf Fördereinrichtungen war es das
erste Mal, dass sie überhaupt im Team zu arbeiten hatten. „Klar, wir
haben das Menü (ein Aperitif, Tortellini mit Spinat, Minestrone,
Hähnchenpfanne mit Bandnudeln und Sahnerahmsauce sowie Milchreis mit
Kirschen und Pfefferminzlikör) vorher schon einmal zubereitet“, sagten Patrica, Monika und Claudia vom GBV. Aber das ganze Drumherum war für
sie, wie für die anderen Azubis aus dem dritten Ausbildungsjahr, absolut
neu und das Lampenfieber groß.
Besonders schwer hatten es die Teilnehmerinnen aus der
polnischen Partnerschule des GBV, dem Sonder-schul- und
Erziehungszentrum Ryd-zyna. Sie nahmen, wie 2003 der GBV, erstmals an
diesem teil. Und im Wett-bewerbstrubel berücksichtigten sie nicht, dass
Für die Jury extra Portiönchen aller
angerichteten Speisen |
und Getränke zum Verkosten und Be-gutachten bereitzustellen waren. So
musste das Benötigte von der bereits gedeckten Tafel abgezweigt werden.
Doch die Mädels machten ihre Sache insgesamt trotzdem nicht schlechter
als die mit ihnen Viertplazierten aus dem Förder- und
Integrationszentrum Neuenhagen. Dritter wurde das Förder- und
Integrationszentrum Frankfurt/
Oder. Und den 2. Platz belegte, wie bei der ersten Wettbewerbsteilnahme
im Vorjahr, der GBV hinter der Bildungs-einrichtung Lichterfelde-Buckow
– mit nur einem Punkt Unterschied. Pokal und Urkunden überreichte
GBV-Geschäftsführer Peter Weiß.
Die fünf unterschiedlichen Menüs ließen
sich Sponsoren – sie hatten unter anderem für jeden Wettbewerbs-teilnehmer ein Geschenk gesponsert – und weitere geladene
Gäste gut schmecken. Barbara
Remus
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