Schüleraustausch vereinbart
Lehrlinge des Gemeinnützigen Berufsbildungsvereins reisen nach Frankreich

 
Guben. Gestern unterzeichneten beim Gemeinnützigen Berufsbildungsverein (GBV ) Guben dessen Geschäftsfüh-
rerin, Sabine Gesche, die stellvertre-tende Schulleiterin der CIFAP aus Pantin bei Paris, Dominique  Fradier, und der Schulleiter des Oberstufen-zentrums I Spree–Neiße in Forst, Konrad Rachow, eine Vereinbarung über den Austausch von Schülern.  

        Seit15 Jahren pflegt die Forster  Bil-dungseinrichtung enge Kontakte zum Deutsch – Französischen Sekretariat für den Austausch im Bereich der beruflichen Bildung in Saarbrücken , einer Einrichtung, die für derartige Projekte spezialisiert  ist. Jetzt kommt auf dem Gebiet des Austau-sches die Kooperation  mit dem GBV dazu, der in den vergangenen Jahren schon Schüleraustausche mir Polen und Tschechien praktizierte.

Im November, so sieht es die Vereinbarung vor, werden zwölf der gegenwärtig 32 Auszubildenden des Bereiches Elektroausbildung für drei Wochen  nach Paris fahren.
Vorgesehen sind ein einwöchiger  Sprachkurs mit dem Ziel, sich umgangssprachlich einigermaßen verständigen zu können, und eine zweiwöchige praktische  Ausbildung unter anderem  in örtlichen Handwerksbetrieben. Daneben bleibt noch Raum, um die Kultur des Landes kennenzulernen.

 Auf  diese weltoffene Art der Ausbil-dung legen alle Beteiligten großen Wert, fördert sie doch Toleranz und das Mit-ein ander der Menschen im europäi-schen Staatengefüge." Für unsere  jun-gen Leute hat die Ausbildungsphase in Frankreich den Vorteil, dass ihre Chan-cen auf dem Arbeitsmarkt steigen“  nannte SabineGesche ein Motiv ihrer Bildungseinrichtung, sich an dem Pro-jekt zu beteiligen.

    Im Frühjahr des nächsten Jahres werden dann zwölf jung ge Franzosen – sie wollen  ebenfalls alle Elektromonteur werden – einen ähnlichen Ausbildungs-zyklus in Guben  und Forst absolvieren. Für Domique Fradier stehen die ande-re  Art der Arbeit, andere Techniken, die zum Einsatz kommen, und das selbstständige Arbeiten im Mittelpunkt.  „Außerdem ist es interessant, eine  an-dere Kultur kennenzulernen“ betonte sie während der  Unterzeichnung.