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Mit Verspätung wird am 17. September das
Ausbildungsjahr beim Gemeinnützigen Berufsbildungsverein (GBV) in Guben
beginnen. Grund für den späteren Start: Erst vor zwei Wochen hat der
Verein die Zusage für die Ausbildung von Rehabilitanten bekommen.
Geschäftsführerin Sabine Gesche blickt nun wieder optimistisch nach
vorn.
Von THOMAS ENGELHARDT
Im Frühjahr habe sich der GBV an der Ausschreibung
der Agentur für die Ausbildung von Rehabilitanten beteiligt, berichtete
Ge-schäftsführerin am Mittwoch im städtischen Bildungsausschuss. Nach
einigem Hin und Her habe der Verein nun vor kurzem die Zu-sage erhalten.
Das habe mehrere positive Folgen, so Sabine Gesche. So habe der GBV
keine Mitarbeiter kündigen müssen. Bei einigen Kollegen seien sogar
befristete Verträge in unbefristete umge-wandelt worden. Mit der Zusage
können nun laut Geschäftsführerin 102 Rehabilitanten ihre Ausbildung
beim GBV in den Berufen Metallbauer, Holzbauer, Bau- und Metallmaler,
Gartenbaufach-werker, Hauswirtschaftshelfer, Beikoch oder Helfer im
Gastgewerbe aufnehmen. Insgesamt lernen beim GBV rund 700 junge Leute.
Für einige ende allerdings heute mit den letzten Prüfungen die
Ausbil-dung, so Sabine Gesche.
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Mit dem Ausbildungsjahr
2007/08 werde es beim GBV einige Neuerungen geben. So liege dem Verein
vom Eigenbetrieb Grund-sicherung des Kreises das Angebot vor, in Guben
das Projekt Ein-stiegsqualifizierung für Jugendliche durchzuführen,
sagte Sabine Gesche. Darin sollen für ein Jahr 30 junge Leute integriert
werden, die noch nicht in der Lage sind, eine Ausbildung zu beginnen.
Die Mädchen und Jungen sollen in Praktikumsbetrieben arbeiten, wäh-rend
sie beim GBV zusätzliche Qualifikationen und eine sozial-ädagogische
Begleitung erhalten, erläuterte Sabine Gesche.
Zudem sei im Objekt an
der Bahnhofstraße jetzt auch eine private Berufsschule integriert, die
als so genannte genehmigte Ersatzschule fungiere. Statt im
Oberstufenzentrum werden die Auszubildenden in dieser Schule
unterrichtet, so die GBV– Chefin. Verstärkt engagieren wolle sich der
Verein auch in puncto Berufsorientierung, beispielsweise in den
Projekten der Stadt, die die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft
betreffen. Überhaupt wolle sich der GBV in das Leben der Stadt
einbringen, Unterstützung leisten, wie beispielsweise vor kurzem bei der
Organisation der Folklorelawine. Auch die internationalen Kontakte
sollen nach Aussagen von Sabine Gesche weiter gepflegt werden. Derzeit
würden zum Beispiel Tischlerlehrlinge bei Partnern im tschechischen
Bystrice weilen.
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