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Gemeinsam
gearbeitet und auf Exkursion gegangen |
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Mit „Bon Jour“ begrüßt Frau Sabine Gesche , Geschäftsführerin des Gemeinnützigen Berufs-bildungsvereins (GBV), deutsche und französische Jugendliche, Ausbilder, Betreuer und Verant-wortliche im „Volkshaus“ an der Bahnhofstraße zur Abschluss-veranstaltung von drei aufregenden Wochen. Bereits am 16. Oktober vorigen Jah-res war der Vertrag zwischen dem GBV, dem Oberstufenzentrum (OSZ) und einer Berufsschule im französi-schen Pantin nahe Paris geschlos-sen worden. Er beinhaltet den ge-genseitigen Austausch von Auszu-bildenden der Fachrichtung Elektro. Dieser Vertrag wird unterstützt vom Kooperationsmodell Brandenburg sowie dem gemeinsamen Lehrstel-lenprogramm der Kammern, des Lan-des und der OSZ, die auch den An-stoß für die Kooperation gaben. Da lag es nahe, den GBV mit ins Boot zu holen, denn die zukünftigen Elektroanlagenmonteure absolvieren ihre praktische Ausbildung bei die-ser Bildungseinrichtung. Im November 2006 reisten die Gube-ner Berufsfachschüler des zweiten Lehrjahres nach Frankreich. |
Drei Wochen verbrachten sie an der dortigen und nahmen sogar an prak-tischen Ausbildungsmaßnahmen in französischen Betrieben teil. Nun stand der Gegenbesuch an, und so kamen vor drei Wochen elf Ju-gendliche und ihre Betreuer samt Dolmetscherin nach Guben. In der ersten gemeinsamen Woche wurden jeweils halbtags die elektrotechni-sche Ausbildung und der Sprach-unterricht bewältigt. Die zweite Wo-che stand für Fachexkursionen pas-send zum Berufsbild zur Verfügung. Es wurden beispielsweise die Förder-brücke in Lichterfelde und das Kraft-werk Schwarze Pumpe besichtigt. Die dritte und letzte Austausch-woche nutzten die Berufsschüler für praktische Arbeiten. In der Freizeit-stätte des GBV in Schönhöhe wur-den Installationsarbeiten ausgeführt, und in der Ausbildungsstätte des GBV in Cottbus wurden Vorarbeiten für die Herrichtung neuer Unter-richtsräume geleistet. All diese Maß-nahmen bewältigten die deutschen und französischen Jugendlichen gemeinsam. Und nicht nur das. Exkursionen nach Dresden und Berlin sowie gemeinsa-mes Fußball spielen und eine Disko trugen zur besseren Völkerverstän-digung bei. |
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Am
Donnerstag nun ließen alle in lo-ckerer Atmosphäre die drei Wochen Revue
passieren. Mit ständig wech-selnden Bildern an der Leinwand wur-de der
Aufenthalt optisch rekapituliert. Der perfekt französisch sprechende Schulleiter des Oberstufenzentrums Forst, Conrad Rachow, Projektmanager Klaus Rogasch, Teamleiter Elektro, Heiko Appelt, und der verantwortliche |
Ausbilder Sven-Uwe Lieske waren
zufrieden mit des Verlauf des Aus-tausches.
Und auch die französischen Ausbilder und Betreuer fühlten sich in
Deutschland sehr wohl. „Wenn alle Seiten sagen, es ist gelun-gen, dann kann es im nächsten Jahr einen erneuten Austausch geben“, sagte Sabine Gesche abschließend. |
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